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MKW stärkt die Nachwuchsakquise im Maschinenbau

Maschinenbaustudenten

mit Stiftungsprofessur

Gemeinsam mit 12 anderen Unternehmen aus dem Bezirk der Industrie- und Handelskammer (IHK) Wuppertal-Solingen-Remscheid beteiligt sich die Maschinenbau Kooperation Wuppertal an der Stiftungsprofessur mit der fachlichen Ausrichtung „Neue Fertigungstechnologien und Werkstoffe“ an der Bergischen Universität Wuppertal mit Sitz in Solingen. Im Forum Produktdesign wird seit Anfang 2014  an diesem Lehrstuhl, dessen Stiftungsphase auf fünf Jahre mit anschließender Verstetigung an der BUW ausgelegt ist, geforscht.

 

Nach dem Aufbau des Laborbetriebes erfolgt seit Oktober 2015 ein geregelter Ablauf. Der Solinger Standort stärkt das Image der Bergischen Universität, die sich nicht als Wuppertaler Universität versteht, sondern für die ganze Region als wissenschaftlicher Ansprechpartner tätig ist. Daneben pflegt der Lehrstuhl Kontakte zur Stadt Solingen, zur lokalen Industrie und zur Bevölkerung und versteht sich als Brückenkopf für Kontakte zum Hauptcampus in Wuppertal. In einem modernen attraktiven Umfeld erhalten Studierende die Möglichkeit, Räume und Labore für  eigene  Forschungs- und Studienarbeiten zu nutzen. Gerade Firmen aus der Region haben ein großes Interesse an der Stärkung des Standortes, zumal der Maschinenbau in Wuppertal eine lange Tradition hat. Der Lehrstuhl führt zudem diverse über Drittmittel finanzierte Forschungsvorhaben durch.

 

Überdies ist Professor Dr.-Ing. Sebastian Weber mit seinem Team nicht nur Ansprechpartner für die Studierenden des Maschinenbau-Studiengangs, sondern auch für die Unternehmen. Inzwischen werden sowohl kleinere Anfragen als auch größere Forschungsvorhaben realisiert. Unter kompletter Geheimhaltung können Unternehmen auf Beratungsleistungen, Materialanalysen aber auch Empfehlungen für eine Werkstoffauswahl zurückgreifen.

 

Seit 2016 erfolgt auch eine gemeinsame Betreuung von Abschlussarbeiten mit Unternehmen aus der Region. Meist wechseln dann die Studierenden nahtlos nach dem Studium in die Unternehmen und wenden ihr erlerntes Wissen direkt an. Sofern für eine bestimmte Stelle ein Berufseinsteiger gesucht wird, werden geeignete Kandidaten ausgesucht und bewusst fachlich aufgebaut. Im Idealfall kommen Studierende aus dem Bergischen Land, haben eine hohe Motivation hier zu bleiben und sind letzten Endes qualifiziert in den Bereichen Metallverarbeitung, Maschinenbau, Fertigung & Werkstoffe ausgebildet. Sie erwerben neben der reinen Konstruktion weitere Fachexpertise und sind daher breiter aufgestellt. Infolgedessen ist der Lehrstuhl ein wichtiges Instrument zur regionalen Nachwuchsakquise. „Ich werbe in meinen Vorlesungen immer wieder aktiv für Abschlussarbeiten und kleinere Ingenieurprojekte. Die Themen werden gemeinsam mit den Unternehmen konzipiert und ergeben sich aus Problemen, für die langfristig Lösungen gesucht werden. Aus diesem Themenspeicher können sich dann die Studierenden ein passendes Thema aussuchen.“, so Professor Weber.

 

Am Standort Solingen finden nicht nur Pflichtvorlesungen für Master-Studierende statt, sondern auch Wahlpflichtfächer in der Vertiefungsrichtung Fertigungs- und Werkstofftechnik. Die Teilnehmerzahl pro Semester ist mit 30-40 Studierende hoch und die Vorlesungen gut besucht. Auch werden in den Lehrveranstaltungen direkte Bezüge zu heimisch angesiedelten Firmen geschaffen, da unter anderem „Fertigungsprozesse der Werkzeug- & Schneidwarenindustrie“, „Randschicht- und Beschichtungsverfahren“ und „Computergestützte Werkstoffentwicklung“ thematisiert werden.

 

„Unser Lehrstuhl erhält durchweg positives Feedback zur Entwicklung. Um noch besser zu werden, arbeiten wir an weiteren Optimierungen und investierten verstärkt in Netzwerke, um diese weiter aufzubauen. Ansonsten spielt das Thema Wissenstransfer eine große Rolle, welches wir mit diversen Workshops bedienen.“, gibt Prof. Weber an. Im Jahr 2016 wurde bereits ein Workshop zum Thema Wärmebehandlung durchgeführt, bei dem sich Interessenten einen ganzen Tag in diesem Bereich weiterbilden konnten. Nachmittags gab es zusätzliche praxisbezogene Arbeiten. In diesem Jahr soll es einen weiteren Workshop zum Thema Produktdesign geben, mit der Absicht, einmal pro Jahr diese Workshops zu implementieren. Denn so kann universitäres Wissen regionalen Unternehmen zur Verfügung gestellt und dementsprechend nutzbar gemacht werden.

 

Darüber hinaus hat sich der Lehrstuhl gemeinsam mit der BUW für die Ausschreibung „Innovative Hochschule – Transfer und Innovation“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) beworben. Um den Wissenstransfer weiter zu stärken und auch weitere Workshops und wichtige Austauschtermine wie das Business Breakfast auszurichten, sollen weitere Fördermittel generiert werden. Mit einer Rückmeldung ist im Sommer 2017 zu rechnen.

 

Folgende Unternehmen beteiligen sich an der Stiftungsprofessur:

Arnz Flott GmbH

GEDORE Werkzeugfabrik GmbH & Co. KG

Global C GmbH (Maschinenbau Kooperation Wuppertal)

HAZET-Werk Hermann Zerver GmbH & Co. KG

K.A. Schmersal GmbH & Co. KG

Helmut Kempkes GmbH – KULI Hebezeuge

Klaus Krebs

Knipex-Werk C. Gustav Putsch KG

SMS ELOTHERM GmbH

Stadt-Sparkasse Solingen

Vorwerk Autotec GmbH

Wilkinson Sword GmbH

Eduard Wille GmbH & Co. KG

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