Türmontageanlage
Die Anlage dient der halbautomatischen Verklebung von Kunststoff- bzw. Aluminiumrahmen auf Isolierglasscheiben.
Für das Betreiben der Anlage ist ausreichend Bedienpersonal zur Verfügung zu stellen.
Technische Merkmale
- Steuerung & AutomatisierungBeckhoff Steuerung
Umsetzung und Lösung
Die Anlage besteht aus mehreren miteinander verketteten Komponenten, die da sind:
1. Kettenförderer
2. Glasquertransport inkl. Kipptisch
3. Klebestation
4. Türmontage inkl. Türvormontage und Fertigteilband
Die vom Glaslieferanten angelieferten Glasgestelle werden auf den Kettenförderer aufgesetzt und gepuffert (max. 4 Stck.). Ein Bediener entnimmt die Glasscheiben mittels eines von der Fa. Remis beigestellten Sauggreifers und stellt diese auf den Glasquertransport. Hier wird in einer beleuchteten Betrachtungsstation die Glasscheibe auf Kratzer untersucht. NIO-Teile werden manuell in ein separat positioniertes Glasgestell befördert. IO-Teile werden über den Glastransport weitergetaktet und gepuffert, bis diese den Kipptisch erreichen, in eine horizontale Lage geschwenkt und in die Türvormontage gefahren werden.
Gleichzeitig zur Bestückung des Glasquertransportes wird die Klebestation mit passend gesägten Rahmenteilen bestückt. Die Teile werden in die dafür vorgesehenen Nester gesteckt und mittels eines Portals automatisch mit einer Kleberaupe versehen.
Der Bediener an der Türvormontage schwenkt die Glasscheibe in eine 60°-Arbeitsposition, reinigt die Glasscheiben und setzt die aus der Klebestation zu entnehmenden Rahmenteile auf die Scheibe auf. Dann schwenkt die Glasscheibe zurück und taktet in die Türmontage vor, in der die Rahmenteile gleichmäßig auf die Scheibe aufgedrückt werden. Am anschließenden Fertigteilband findet die Kontrolle der Türen und die Montage des Scharnieres statt, bevor die Türen am Ende des Bandes manuell verpackt werden.
Der Anlagenbetreiber ist dafür verantwortlich, dass entsprechend den gesetzlichen Vorgaben (z. B. Gefahrstoffverordnung) Betriebsanweisungen erstellt und die entsprechenden Unterweisungen durchgeführt werden.
Das Bedienpersonal muss mit seiner Unterschrift bestätigen, dass es die Anweisungen gelesen und verstanden hat.
Der Normalbetrieb ist der Automatikbetrieb. Andere Betriebsarten dürfen nur kurzfristig zur Einstellung oder Wiederherstellung des Automatikbetriebes benutzt werden.
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