In vielen Produktionsumgebungen gilt die Taktzeit als zentrale Kennzahl. Je kürzer der Takt, desto höher die theoretische Leistung. Maschinen werden beschleunigt, Abläufe verdichtet, Zeitfenster reduziert. Auf dem Papier steigt die Produktivität. Im realen Betrieb zeigt sich jedoch häufig ein anderes Bild. Maximale Taktzeit bedeutet minimale Reserven. Je enger Prozesse aufeinander abgestimmt sind, desto empfindlicher reagieren … Weiterlesen …
Produktionstechnik
In vielen Fertigungsbetrieben gibt es ein stilles Phänomen, das kaum jemand offiziell benennt, aber fast jeder kennt. Zum Ende der Woche laufen Prozesse ruhig und stabil, Messwerte sind sauber, die Maschine wirkt eingespielt. Am Montag dagegen zeigen sich plötzlich Abweichungen, obwohl Programme, Werkzeuge und Parameter unverändert sind. Der Grund dafür liegt selten im Prozess selbst. … Weiterlesen …
In der Produktion bestimmen zwei grundlegende Steuerungsprinzipien den Materialfluss: Push und Pull. Während die Push-Produktion einem festen Plan folgt und Arbeitsschritte in den Prozess „hineinschiebt“, produziert die Pull-Produktion erst dann, wenn ein tatsächlicher Bedarf entsteht. Beide Ansätze beeinflussen Flexibilität, Bestände und Reaktionsfähigkeit – und beide geraten in modernen Fertigungen schnell an Grenzen. Push funktioniert gut … Weiterlesen …