Im Sondermaschinenbau entsteht Komplexität selten zufällig. Häufig beginnt sie dort, wo der eigentliche Prozess nicht vollständig verstanden wurde. Wenn Bauteilverhalten, Toleranzen, Materialeigenschaften, Zuführung, Taktanforderungen oder mögliche Störgrößen nur grob beschrieben sind, muss die Maschine später vieles ausgleichen. Die Folge sind zusätzliche Achsen, mehr Sensorik, komplexere Greifkonzepte, aufwendigere Prüfungen oder softwareseitige Sonderlogiken. Technisch lässt sich vieles … Weiterlesen …
Sondermaschinenbau
An automatisierten Anlagen wird die Prüfung häufig als letzter Schritt betrachtet. Das Bauteil wird gefertigt, montiert oder bearbeitet und anschließend kontrolliert. Auf den ersten Blick wirkt dieser Ansatz logisch. In der Praxis zeigt sich jedoch, dass Prüfstationen deutlich früher gedacht werden müssen. Eine Prüfung am Ende erkennt Fehler, sie verhindert sie aber nicht. Wenn Abweichungen … Weiterlesen …
In der Beschaffung von Automatisierungstechnik fällt die Entscheidung zwischen Standardlösung und Sondermaschinenbau häufig zunächst über den Anschaffungspreis. Solange eine Anlage die geforderten Funktionen erfüllt und im Budget bleibt, wirkt die Standardlösung auf den ersten Blick wirtschaftlicher. Im laufenden Betrieb zeigt sich jedoch oft ein anderes Bild. Standardkomponenten sind für allgemeine Anforderungen ausgelegt. Genau darin liegt … Weiterlesen …
Bei der Auslegung automatisierter Anlagen stellt sich häufig nicht nur die Frage nach dem Prozess selbst, sondern auch nach dem passenden Anlagenkonzept. Zwei der häufigsten Lösungen sind der Rundtakttisch und die Linearverkettung. Beide können hohe Leistung und stabile Abläufe ermöglichen. Entscheidend ist jedoch, dass ihre Stärken in unterschiedlichen Anwendungen liegen. Der Rundtakttisch überzeugt vor allem … Weiterlesen …
Im Engineering stehen häufig Leistung, Präzision und Effizienz im Mittelpunkt. Maschinen sollen schneller, genauer und kompakter werden. Was dabei oft in den Hintergrund rückt, ist ein Faktor, der im realen Betrieb über Erfolg oder Probleme entscheidet: Robustheit. Robuste Technik bedeutet nicht maximale Performance unter Idealbedingungen, sondern stabile Leistung unter realen Bedingungen. Fertigungsumgebungen verändern sich, Bauteile … Weiterlesen …
Am vergangenen Mittwoch wurde es bei uns wieder ganz konkret: Maschinenbau-Studierende der Bergische Universität Wuppertal legten ihre Abschlussprüfung im Wahlfach Sondermaschinenbau direkt bei uns im Hause ab. Nach einem Wintersemester mit intensiven Einblicken in die Praxis des Sondermaschinenbaus galt es nun, Theorie in eine reale Lösung zu übersetzen. Die Prüfungsaufgabe: Entwicklung eines Handling-Systems, das dünne … Weiterlesen …
Sondermaschinen sind das Gegenteil von Standard. Sie werden für einen konkreten Zweck gebaut, auf einen spezifischen Prozess abgestimmt und oft unter sehr individuellen Rahmenbedingungen betrieben. Genau das macht ihre Automatisierung anspruchsvoll. Während Serienanlagen von stabilen Abläufen, festen Parametern und klar definierten Varianten profitieren, ist der Alltag an Sondermaschinen deutlich dynamischer: • Produkte und Prozesse verändern … Weiterlesen …
Wenn man morgens über die Höhen Wuppertals blickt, sieht man Wälder, Parks, Talzüge. Kaum zu glauben, dass hier eine der industriestärksten Regionen Deutschlands liegt. Und doch ist es genau diese Mischung, die unser Arbeiten im Sondermaschinenbau und der Automatisierungstechnik so besonders macht. Wuppertal wurde zur grünsten Großstadt Europas gekürt. Für viele ein Titel. Für uns … Weiterlesen …
Wer im Maschinenbau arbeitet, stolpert früher oder später über diese Abkürzungen: MTTR (Mean Time To Repair) Die durchschnittliche Reparaturzeit nach einem Ausfall. Je niedriger, desto schneller läuft die Maschine wieder. MTBF (Mean Time Between Failures) Die durchschnittliche Zeit zwischen zwei Ausfällen. Je höher, desto zuverlässiger ist die Anlage. Ein theoretisches Beispiel: Eine CNC-Maschine hat: • … Weiterlesen …